Aufwendungen
Daiichi Sankyo investiert umfassend in die Bereiche Forschung und Entwicklung und damit auch in die Zukunft des Unternehmens. Im Jahr 2010 lag das Entwicklungsbudget des Unternehmens bei 1,72 Milliarden €. Dies entspricht 20,1 Prozent des Nettoumsatzes. Diese Zahl liegt weit über dem Durchschnittswert der Branche (15-17 Prozent) und zeigt damit welche Bedeutung das organische Wachstum für die Geschäftsstrategie von Daiichi Sankyo hat. Bei seinen Forschungsaktivitäten konzentriert sich das Unternehmen auf Gefäßerkrankungen sowie auf neue Krebs-, Herz-Kreislauf- und Stoffwechseltherapien. Das Ziel von Daiichi Sankyo ist es, Arzneimittel zu entwickeln, die entweder als „Best-in-Class“ gelten oder eine vollständig neue Wirkstoffklasse zu begründen. Dieses ehrgeizige Vorhaben wurde in der Vergangenheit sehr oft erreicht, beispielsweise 1973 mit der Entdeckung des ersten Statins. Das Präparat zur Senkung des Cholesterinspiegels stellte in den 90ern sowie zu Beginn des 21. Jahrhunderts eine der wichtigsten Wirkstoffklassen dar. Zudem hat Daiichi Sankyo langjährige Forschungserfahrung auf dem Gebiet der Faktor-Xa-Hemmer. Die aktuelle Pipeline enthält außerdem mehrere Moleküle, die versprechen, den Status „First-in-Class“ bzw. „Best-in-Class“ zu erreichen.

