Blutgerinnung

Langjährige Erfahrung mit Blutgerinnung
Ipsilon®-Verpackungsfoto

Daiichi Sankyo blickt beim Thema Blutgerinnung auf eine langjährige Erfahrung zurück. 1952 entdeckte Shosuke Okamoto, ein Wissenschaftler an der Universität Kobe, das erste als Antiplasmin wirkende Mittel, epsilon-Aminocapronsäure. Es wurde von Daiichi weiter entwickelt und seit 1962 als weltweit erstes Antiplasmin-Medikament vertrieben. Plasmine sind Enzyme, die eine Schlüsselrolle bei der Blutverdünnung spielen. Daher wird Antiplasmin zum Beispiel zur Förderung der Blutgerinnung eingesetzt, wenn Patienten an starken Blutungen leiden.

Ipsilon® war nur eine der ersten Entwicklungen, die aus den umfassenden Forschungstätigkeiten des Unternehmens auf dem Gebiet der Hämostase hervorgingen. Daiichi entdeckte später einige Faktor-Xa-Hemmer zur Hemmung der Blutgerinnung. Diese umfangreichen wissenschaftlichen Erfahrungswerte haben zur Entwicklung von Edoxaban geführt, einem Faktor-Xa-Inhibitor zum Einnehmen, der derzeit ausschließlich in Japan zur Prävention von venösen Thromboembolien bei Patienten mit orthopädischen Operationen verfügbar ist. Auf globaler Ebene wird Edoxaban derzeit in zwei Phase-III-Studien untersucht. In der Studie ENGAGE AF-TIMI 48 zur Prävention von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit Vorhofflimmern sowie in der Studie HOKUSAI VTE zur Behandlung und Prävention rezidivierender venöser Thromboembolien.