Das Netzwerk junger Kardiolog:innen in Europa
Die Cardiologists of Tomorrow (CoT) sind ein europaweites Zusammenschluss junger Kardiologinnen und Kardiologen, der 2009 auf Initiative französischer Nachwuchswissenschaftler im Rahmen der Jahresversammlung der European Society of Cardiology (ESC) gegründet wurde. Die CoT verfolgen das Ziel, den Austausch und die Zusammenarbeit junger Kardiolog:innen europaweit zu stärken, um sowohl die Forschung als auch die klinische Praxis voranzubringen.
In Österreich entstand 2012 auf Engagement junger Kardiologinnen eine eigenständige CoT-Gruppe, die bald darauf von der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) offiziell anerkannt wurde. Diese Gruppe zählt heute mehr als 100 Mitglieder und ist eine der aktivsten Nachwuchsorganisationen der ÖKG. Sie widmet sich insbesondere der Förderung von Vernetzungsmöglichkeiten und unterstützt junge Kolleginnen beim Aufbau wissenschaftlicher Kooperationen – sowohl innerhalb Österreichs als auch international. Darüber hinaus erleichtert die Gruppe den Zugang zu bedeutenden Fachkongressen und Workshops, teilweise durch kostenfreie Teilnahmeplätze.
Ein Fokus liegt zudem auf einem umfassenden Fortbildungsangebot, das speziell auf junge Kardiologinnen zugeschnitten ist. So konnten in den letzten Jahren verschiedene Formate etabliert werden, beispielsweise eine Veranstaltungsreihe zur Rhythmologie, bei der praxisnahe Fallbesprechungen mit Expertenvorträgen kombiniert werden. Ebenso bietet eine „Hands-on“-Fortbildung die Möglichkeit, das Herz und seine häufigsten Erkrankungen anschaulich und interaktiv zu erleben. Zusätzlich werden bei ausgewählten Kongressen spezielle Sessions organisiert, die gezielt auf die Bedürfnisse der Nachwuchskardiologinnen eingehen.
Daiichi Sankyo Austria, als Unternehmen mit Schwerpunkt auf kardiovaskulären Therapien, pflegt einen regelmäßigen Dialog mit den CoT, um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und aktuelle Erkenntnisse aus der pharmazeutischen Forschung zu teilen. Für die Zukunft ist geplant, die Kooperation mit weiteren Fachgruppen auszubauen, um den interdisziplinären Wissensaustausch auf europäischer Ebene weiter zu intensivieren.